ZOMBIES AUF MALLORCA - Teil 2: Der Weg ist das Ziel


 

Titel:  ZOMBIES AUF MALLORCA - Teil 2: Der Weg ist das Ziel

Autoren: Damon Whitehead, Jutta Wiese

Formate: E-Book, Taschenbuch

Genre: Science Fiction, Horror

  

Überarbeitete Neuauflage 2018

 

 

Erhältlich bei Amazon, inkl. Kindle Unlimted 

 

 

 


Klappentext:

 

Die Mutter aller Partyinseln im Würgegriff der lebenden Toten! Die mysteriöse Zombiekalpyse greift rasend schnell um sich! Im zweiten Teil von "ZOMBIES AUF MALLORCA" gibt es ein Wiedersehen mit Harro, Dralle, Schrippe und Tank, den alten Freunden, die eigentlich nur einen fröhlichen Kurztrip absolvieren wollten, aber nun vor ungeahnten Herausforderungen stehen. Doch auch weitere Protagonisten kämpfen ums nackte Überleben, allen voran Jürgen, der auf Mallorca zuhause ist, und unversehens in einen Strudel grauenvoller Ereignisse katapultiert wird ... . 

 

Helden wie du und ich kämpfen ums Überleben - in einer von gefräßigen Zombies dominierten Welt!

 

Überarbeitete Neuauflage 2018! Hinweis: Alle Bände der Reihe ZOMBIEKALYPSE NOW können unabhängig voneinander gelesen werden. 

 

 

Leseprobe: 

 

Sarah fauchte, aber Tank fühlte sich wie gelähmt.

Mit ausgestrecktem Armen kam die kleine Zombie auf ihn zu, die Finger zu Klauen gebogen, getrieben von unersättlichem Hunger. Kalte Augen fixierten ihn mit unmenschlicher Gier. Sie wollte ihn, sein Fleisch, buchstäblich sein Innerstes.

»Carolin«, stieß Tank keuchend aus. Er taumelte und stützte sich ein weiteres Mal notdürftig an der Wand ab.

Das Zombiekind fauchte erneut. Zwischen ihnen lagen nur noch wenige Schritte.

Doch es gelang ihm einfach nicht, zu reagieren. All die Erinnerungen und Gedanken, die er in den letzten Tagen energisch verdrängt und hinter eine dicke Mauer verbannt hatte, sie brachen plötzlich durch – mit elementarer Gewalt. Tränen schossen in seine Augen. »Carolin«, flüsterte er ein zweites Mal.

Seine Tochter, etwas jünger als Sarah, lebte bei ihrer Mutter. Sie hatten vereinbart, dass er sie übers Wochenende zu sich holen würde, gleich nach dem kurzen Inseltrip. Aber jetzt? Er wusste nicht wo sie war, geschweige denn, ob sie überhaupt noch lebte. Der bloße Gedanke daran, dass ihr Schlimmes zugestoßen sein könnte, brachte ihn schier um den Verstand. »Meine Süße, meine liebe kleine Süße  ...« Tanks Stimme klang dumpf.

Langsam rutschte er an der Wand zu Boden. Wie aus weiter Ferne drang das Fauchen der Untoten zu ihm durch, doch die Verzweiflung war zu groß, um darauf zu reagieren. Er senkte den Kopf auf die Knie und ließ den Tränen freien Lauf. Kalte Finger griffen nach seinen Arm und ein blutleerer Mund öffnete sich für den ersten Biss.

»Scheiße, Tank«, schrie Schrippe, der beschlossen hatte, noch einmal nach dem Freund zu sehen, als dieser nach ein paar Minuten immer noch nicht ins Zimmer zurückgekehrt war.

Das tote Kind stöhnte und fauchte.

»Weg da! Hau ab, du Mistvieh!«

Tank blickte mit verschleierten Augen hoch. Ein brüllender Schatten stürmte heran und riss die Angreiferin an den Haaren zurück. Zischend fuchtelte die mit den Armen, versuchte nun Schrippe zu beißen.

»Dreckszombie!«, fluchte der, außer sich vor Wut. Er packte Sarah brutal am Nacken und warf sie mit ungestümer Gewalt den Gang hinunter. Fauchend flog der kleine Körper durch die Luft und prallte hart gegen die Flurwand.

»Tank! Los, steh´auf. Mach schon!«

Schrippe ergriff unsanft den Arm des alten Freundes, doch der hockte einfach abwesend da, als wäre er ein zentnerschwerer Sack Kartoffeln! Tränen liefen beide Wangen hinab, während der Blick starr in die Ferne gerichtet war.

»Scheiße! Du bist zu schwer! Ich schaff das nicht alleine! Steh´endlich auf, du verdammter ...«

Vor Anstrengung blieb Schrippe der Rest des Satzes im Hals stecken. Hektisch wischte er sich den Schweiß von der Stirn, der ihm unaufhörlich in die Augen rann und wie verrückt brannte.

Sarah hatte es unterdessen geschafft, wieder auf die Beine zu kommen. Schlurfend hinkte sie heran, ächzte und stöhnte. Dabei floss ihr eine dunkle, zähe Flüssigkeit aus den Mundwinkeln.

Schrippe verdrehte die Pupillen. »Auch das noch ...« An Tank gewandt, knurrte er schroff: »Ich muss mich zuerst um die da kümmern. Warte hier!«

Dann blickte er sich hektisch suchend um, doch nirgendwo lag etwas, das als Waffe gegen eine lebende Leiche taugen könnte. »Verdammt! Sergio! Lisa! Helft mir!«, schrie er daraufhin heiser.

Die Zähne der kleinen Toten klackten bedrohlich aufeinander. Das Kind hatte ihn und Tank schon fast erreicht ...