LILITHS TÖCHTER, ADAMS SÖHNE


Titel: Liliths Töchter, Adams Söhne

Autor: Georg Adamah

Verlag: REDRUM BOOKS

Erschienen: 06. Januar 2017

Umfang: 374 Seiten (TB)

Genre: Liebesdrama

 

Erhältlich als E-Book und Taschenbuch.

 

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Einleitung / Besprechung: Hauptprotagonist Georg bekommt den Laufpass, ganz "plötzlich". Dazu ausgerechnet von der Frau, für die er Jahre zuvor seine Familie verlassen hat. Jenes unschöne Großereignis katapultiert ihn aus der gewohnten Umlaufbahn und seltsame Geschehnisse nehmen ihren Lauf. "Liliths Töchter, Adams Söhne" schildert Georgs schmerzhaften Kampf um emotionale Unabhängigkeit. Immer wieder unterbrochen von verzweifelter Hoffnung, denn Susanna, seine große Liebe, macht es ihm nicht leicht … .

 

Was raubt beruflich erfolgreichen, eloquenten Männern mittleren Alters den (ansonsten glasklaren) Verstand? Antwort: Leidenschaft plus Liebeskummer.
Ich habe den Roman innerhalb von zwei Tagen gelesen und finde, er ist äußerst facettenreich und fantasievoll geschrieben. Der Autor bewegt sich auf einem hohen sprachlichen Niveau. Die expliziten erotischen Szenen, die sowohl Georgs Passion für Susanna, als auch sein Streben nach Loslösung symbolisieren, werte ich dabei eher als Beiwerk. Meiner Ansicht nach, sind sie in jenem Umfang sogar unnötig, die Botschaft erreicht den Leser auch ohne bestimmte Details, was als Lob an den Autor zu werten ist.

 

Viel interessanter fand ich Georgs komplexe Gedankengänge und die detaillierten (sehr treffenden) Ausarbeitungen diverser Nebenfiguren und Schauplätze. Oftmals musste ich schmunzeln, denn ein deutlicher Hauch Realsatire machte sich breit.

 

Persönliches Fazit: "Liliths Töchter, Adams Söhne" ist eine unterhaltsame, offenherzige Story für Erwachsene, die in Sachen Lebenserfahrung und "Höllenritt dank Trennungsschmerz" nicht völlig unbedarft über den Planeten stolpern. Stichwort: Wiedererkennungseffekt. :-) Ob man den vorliegenden Roman dabei letztendlich in die Kategorie "Erotik" oder "Beziehungsdrama,  zeitgenössisch" einordnet, bleibt jedem Leser selbst überlassen.

 

Aber was sinniere ich da? Das Leben ist nun mal kein Ponyhof. Punkt. :-)

 

Bewertung: Lesenswert! 4,8 von 5 Sternen.